
Das künstlerische Feldforschungsprojekt HOTDOG wirft die Affirmation „Kunst ist Wurst“ in den Raum und sammelt Reaktionen zur Aussage. Als Plattform der Kommunikation dient eine mobile Wurstbude.
Der Würstelstand ist die traditionelle deutsch-österreichische Variante der Imbissbude. Gegründet wurden Würstelstände ursprünglich um Kriegsinvaliden ein Einkommen zu sichern. Die Wurstbude gilt gemeinhin als jener Ort, an welchem alle gesellschaftlichen Schichten zusammentreffen. Es handelt sich um einen zutiefst demokratischen Ort, an welchem neben der Nahrungsaufnahme auch vielfache Kommunikation stattfindet.
„Kunst ist Wurst“ fragt nach der Relevanz von Kunst. Es wird die existenzielle Bedeutung von Kunst, im Sinne von „Nahrung“ untersucht, ebenso beschäftigt sich das Projekt mit den sozialen- und demokratischen Strukturen der Kunstproduktion.
Der Wurststand wird von den KünstlerInnen der meraner gruppe betrieben. Erhältlich an der „Bude“ sind neben Würsten auch Getränke wie Bier und Limonaden. Die KünstlerInnen der meraner gruppe haben zwei Aufgaben: zum einen verkaufen sie Wurst und Getränke, sorgen somit für die Verpflegung, andererseits sind sie Gesprächspartner zum Thema „Kunst ist Wurst“.
Kuratiert von Karl Kilian.
19.05.2012 - 19 h
HOTDOG - KUNST IST WURST
Kubus EXPORT
Lerchenfelder Gürtel / Stadtbahnbogen 43
1080,Wien (AUT)
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